Altenburg
Altenburg mit seinen 36.000 Einwohnern befindet sich in der Mitte des Städtedreiecks Leipzig-Chemnitz-Gera. Bis nach Leipzig sind es 39 Kilometer, bis nach Chemnitz 38 Kilometer und bis nach Gera sind es 38 Kilometer. Altenburg ist als Stadt der Spielkarten weltberühmt. Diese wurden durch das dort um 1820 erfundene Kartenspiel „Skat“ bekannt. Aber die Stadt hat weit mehr zu bieten. Friedrich Brockhaus, der bekannte Verleger und Lexikograph, der von 1810 bis 1817 in Altenburg lebte, schrieb 1811: "Ich habe in den Monaten meines Altenburger Aufenthalts geistig mehr gelebt und erlebt, als manchem Erdenkinde im ganzen Leben oft beschieden sein wird:"Kultur und Sehenswürdigkeiten
In Altenburg sind zahlreiche Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Zu den bekanntesten gehört das Schloss- und Spielkartenmuseum. Es befindet sich im Altenburger Schloss und die Sammlung besteht aus einer Vielzahl an unterschiedlicher Spielkarten aus aller Welt und verschiedenen Jahrhunderten. Weiterhin gibt es ein Naturkundemuseum und ein Museum (Lindenau - Museum), welches eine der größten Bestände frühitalienischer Tafelbildmalerei beherbergt. Aber auch kleinere Museen, wie ein Brauerei- und ein Schnapsmuseum, können besucht werden.
Das Landestheater Altenburg befindet sich in einem 1869/1870 erbauten historischen Gebäude. Im Jahre 1996 fusionierte es mit den Bühnen der Stadt Gera. Heute bieten das Musiktheater, das Ballett und das Schauspiel ein vielgestaltiges Programm. Ein Puppentheater und die Junge Bühne bereichern das Angebot des Landestheaters. Hervorzuheben ist, dass die Junge Bühne praktische Fortbildungen im Bereich der Theaterpädagogik für Lehrer und Erzieher anbietet.
Bildung
Altenburg ist Sitz von zwei Gymnasien und des Spalatingymnasiums in Trägerschaft der Evangelisch-lutherischen Kirche Thüringens. Das älteste Gymnasium wurde bereits 1522 als städtische Lateinschule gegründet. Drei Regelschulen, fünf Grundschulen, zwei Förderzentren, zwei Grundschulen in freier Trägerschaft und zwei Berufsschulen vervollständigen das Bild.
Freizeit und Sport
Altenburg verfügt über Sporthallen und Sportanlagen, die vor allem um das Stadtzentrum konzentriert sind. Das größte Stadion Thüringens mit einer mit einer Platzkapazität von 22.500 Zuschauern befindet sich in Altenburg. In der Stadt finden im Verlaufe des Jahres zahlreiche Feste und Volksveranstaltungen statt. Dazu gehören die Museumsnacht, das Skat- und Spielefest oder das Park- und Teichfest.
Wirtschaft und Infrastruktur
In Altenburg sind zahlreiche mittelständische Unternehmen angesiedelt. Zu den bekanntesten und traditionsreichsten gehört die Spielkartenfabrik Altenburg, die heute Marktführer in Deutschland in der Produktion von Spielkarten ist. Bekannt wurde die Stadt auch durch die Produktion von Nähmaschinen, welche jedoch nach der Wende eingestellt wurde. Heute sind besonders Betrieb der Genuss- und Lebensmittelindustrie und Zulieferbetriebe für die Autoindustrie vertreten. Altenburg ist aber auch Sitz einer Sportwagenmanufaktur, der Firma Gumpert, die den Sportwagen Apollo fertigt.
Altenburg ist per Bahn und per PKW gut erreichbar. Mit der Bahn bestehen Verbindungen zu den Städten Leipzig, Gera, Zwickau und Plauen. Die Bundesautobahn A 4 (Erfurt – Dresden) verläuft ca. 10 km südlich von Altenburg und die im Bau befindliche A 72 (Leipzig – Chemnitz) ca. 10 km östlich von Altenburg. In der Stadt selbst gibt es einen öffentlichen Personennahverkehr mit 6 Buslinien. In unmittelbarer Nähe der Mitteldeutschen Hochschule befinden sich Haltestellen des Nahverkehrs.
Mitteldeutsche Hochschule
Die Mitteldeutsche Hochschule hat ihre Räume im Altenburger City Center (Mühlpforte 2, 04600 Altenburg). Dieses ist im Zentrum der Stadt in unmittelbarer Nähe des „Großen Teiches“ und der Bundesstraße 93. Es ist ein großflächiger Gebäudekomplex, in dessen Kern sich eine Einkaufspassage befindet, um die sich weitere Ladenflächen sowie Büro- und Wohnflächen ordnen. Wer mit dem PKW anreist, hat die Möglichkeit, sein Fahrzeug in der im Gebäude integrierten Tiefgarage abzustellen und von dort aus direkt in die Räume der Mitteldeutschen Hochschule in die 2. Etage zu gelangen. Der Zugang ist über das Treppenhaus oder mit einem Fahrstuhl möglich. Die Seminar- und Vorlesungsräume sind hell und freundlich. Sie bieten einen schönen Blick auf die Stadt und deren Sehenswürdigkeiten, die rasch zu Fuß zu erreichen sind.
Altenburg ist eine Stadt, die alle die Dinge, die zu einem „Studentenleben“ gehören, besitzt. Es ist keine Großstadt, in der das Leben rast und pulsiert, es ist aber eine Stadt, in der man gut leben und studieren kann.
